Datum: 24. September 2026 um 20:54 Uhr
Alarmierungsart: Stiller Alarm
Einsatzart: b2
Einsatzort: Redderse, Am der Linde
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen (ELW 1), Löschfahrzeug 20 (LF20), Drehleiter mit Korb (DLK), Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 16/12), Rüstwagen (RW), Mehrzweckfahrzeug (MZF), Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25), Gerätewagen – Umwelt (GW-U)
Weitere Kräfte: ELW 2 Region Hannover, Energieversorger, Feuerwehrtechnische Zentrale Ronnenberg, Gerätewagen Atemschutz FTZ Ronnenberg, Ortsfeuerwehr Ditterke, Ortsfeuerwehr Everloh, Ortsfeuerwehr Leveste, Ortsfeuerwehr Northen, Ortsfeuerwehr Redderse, Polizei, Rettungsdienst, Schlauchwagen Feuerwehr Seelze


Einsatzbericht:

Über den Notruf 112 meldeten Bewohner eines Einfamilienhauses sowie Nachbarn, das Flammen aus dem Dach schlagen würden. Während die Feuerwehr auf der Anfahrt war, hatten sie aufgrund der weithin sichtbaren Flammen bereits die Alarmstufe erhöhen lassen. Ein Mann und eine Frau hatten zusammen mit ihren beiden Hunden unverletzt ins Freie gerettet, als kurz danach die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Während ein erster Löschangriff vorbereitet wurde, retteten Feuerwehrleute zwei Papageien aus dem brennenden Haus. Mit Wasser aus mehreren Strahlrohren und auch über die Drehleiter von oben schlugen die Einsatzkräfte die sichtbaren Flammen zunächst nieder. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren Teile des Daches am First eingestürzt und verhinderten einen Innenangriff im Dachgeschoss. Aus mehreren Hydranten förderten die Feuerwehrleute Löschwasser in langen Schlauchleitungen zu dem am Ortsrand liegenden Haus. Hierfür hatten sie auch weitere spezielle Fahrzeuge angefordert. Mit Hilfe einer Drohne verschaffte sich die Einsatzleitung einen Überblick von oben, während Einsatztrupps versuchten, die unter der Dachschräge lodernden Flammen von außen ablöschten. Erst nach umfangreichen Löscharbeiten war das Feuer unter Kontrolle. Abschließend erstickten Feuerwehrleute die Flammen mit Löschschaum. Das Gebäude musste durch ein Energieversorgungsunternehmen vom Stromnetz getrennt werden. Bausachverständige waren während des Einsatzes vor Ort und stellten erhebliche statische Schäden fest. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, sodass die Bewohner zunächst in einer Notunterkunft untergebracht werden mussten. Insgesamt waren mehr als 110 Feuerwehrleute aus sechs Stadtteilen und der südwestlichen Region über mehrere Stunden im Einsatz. Zur Ermittlung der Brandursache war die Polizei vor Ort.